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Felix – Mensch Dresden!

Felix macht Musik und das mit Leidenschaft. Er spielt mehrere Instrumente und in mehreren Bandprojekten. Er ist gegen jegliche Art der Pauschalisierung, auch wenn das irgendwie ebenfalls schon wieder pauschal ist.

Wie war Dein Tag bis jetzt?

Ich habe am Vortag das Gefühl gehabt eine Erkältung zu bekommen. Heute morgen ging es mir aber nicht schlechter als gestern, sodass ich hoch motiviert gefrühstückt habe. Also: ich bin gut drauf.

Was macht Dresden für Dich aus?

Die Übersichtlichkeit in vielen Belangen. Es gab für mich keine wirkliche Alternative zu Dresden zum Studieren. Wenn man nach deutschem Klischee eine Stadt bauen würde, dann ist es mit seiner Strukturiertheit Dresden für mich. Es ist hier alles recht gut getrennt. Es gibt die Altstadt, alles restauriert, alles schick und dann gibt es den kompletten Kontrast mit der Neustadt als Szeneviertel. Hier sind die engen, verwinkelten Gassen und überall Graffitis. Das ist alles sehr separiert – auch durch die Elbe. Dann gibt es hier eine starke linke Szene und es gibt aber auch Pegida. Von allem etwas, sehr bunt aber trotzdem irgendwie gut übersichtlich.

Warum ausgerechnet Dresden und warum Mitte?

Ich bin wegen des Studiums hier nach Dresden gekommen, eigentlich komme ich aus dem Vogtland. Ich habe den Stadtteil nicht nach dessen Lage ausgewählt, sondern nach meinem Geldbeutel.

Wo fühlst Du dich am wohlsten?

Auf jeden Fall in der Sonne, ich bin sehr sonnenabhängig. Ich sitze aber auch sehr gerne im Auto und fahre einfach nur durch die Gegend.

Was bringt Dich aus der Bahn?

Aus der Bahn bringen mich – das lässt sich so allgemein sagen – in jedem Fall Menschen! Es sind vor allem die Unbelehrbaren, die die denken immer Recht zu haben, ohne dass man sich mit ihnen argumentativ verständigen kann. Auch Leute die man nicht einschätzen kann und auf die kein Verlass ist. So etwas finde ich grausam.

Wenn Du für einen Tag August der Starke sein könntest, was würdest Du ändern?

Ich würde auf jeden Fall versuchen die Verständigung unter den Menschen voran zu treiben. Auch wenn das wahrscheinlich nicht in der Macht eines Monarchen liegt. Frag mich deshalb jetzt bitte nicht wie – ich habe keine Ahnung. Irgendwie alle Menschen zusammen bringen, sich ausreden und zuhören lassen und Vorurteile abbauen. Ich wünsche mir, dass Menschen sich eine Chance geben. Aber konkrete Maßnahmen … ich werde nie Politiker … lacht.

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