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Unser erster Mensch Dresden!

Silvio, Akkordeonbauer aus der Radeberger Vorstadt | Foto: Christian Held

Silvio lebt in der Radeberger Vorstadt (Neustadt). Aus Leidenschaft zum Beruf, genauer gesagt zum Akkordeon, ist er zuerst nach Zwickau und dann nach Dresden gezogen. Hier hat er die Selbstständigkeit gewagt als Akkordeonbauer und sich in die Stadt und ihre Akkordeonszene verliebt.

Wie war Dein Tag bis jetzt?

Sehr gut! (Lächelt…) Wenn ich hier in meinem Geschäft stehe und gleich morgens die ersten Leute reinkommen, wird es erfahrungsgemäß ein guter Tag für mich.

Was macht Dresden für Dich aus?

Dresden ist für mich eine der schönsten Städte Deutschlands. Sie verspürt Charme einer Kunst und Kulturstadt und hat doch irgendwie einen dörflichen Charakter. Das mag ich sehr! Ich liebe die Umgebung und das Umland. Und ich finde auch, dass du von Dresden schnell überall hinkommst. Wir liegen eigentlich sehr zentral.

Warum ausgerechnet Dresden und warum die Radeberger Vorstadt?

Ich bin mit meiner Familie aus Zwickau hierhergekommen, um mich hier selbstständig zu machen. Es standen noch andere Städte in der näheren Auswahl, aber Dresden war rückblickend die beste Wahl, die wir treffen konnten. Und die Radeberger Vorstadt war damals eine der ersten Gegenden, die uns gut gefallen hatte. Außerdem hatten wir in dem Stadtteil auch schon Freunde und das hat uns die Entscheidung erleichtert.

Wo fühlst Du dich am wohlsten?

Da gibt es zu viele Orte in Dresden, als dass ich da einen hervorheben wollte. Damit würde ich ja einen anderen Ort automatisch herabsetzen und das möchte ich nicht.

Und wenn ich Dich jetzt zu einer Antwort zwingen würde?

Dann würde ich Dir den großen Garten nennen. Da gibt es viele schöne Ecken, die mir sehr gut gefallen. (Lacht…)

Was bringt Dich aus der Bahn?

Es gibt eigentlich nicht viel, was mich aus der Bahn wirft. Ich bin mit dem zufrieden, was ich mache und mit dem zufrieden, was ich habe und wer ich bin. Da gibt es dann nicht viel, was einen umwirft. Außerdem habe ich in meinem Leben schon genug erlebt und meine Erfahrungen gesammelt. (Schaut aus dem Fenster und sagt nach kurzem Nachdenken…) Wenn überhaupt, dann höchstens, wenn man stundenlang im Stau stehen muss und es nicht weitergeht. Das macht mich dann auch schon mal wütend.

Wenn Du für einen Tag August der Starke sein könntest, was würdest Du ändern?

(Überlegt einen Moment…) Da gibt es so viel, was ich ändern würde, das Verkehrskonzept in Dresden wäre zum Beispiel zu überdenken. Aber wenn ich eine Sache ändern könnte: Ich würde die Mieten senken. Es sollte sich keiner darüber Gedanken machen müssen, ob er sich die Wohnung leisten kann oder nicht. Familien mit mehreren Kindern sollten auch den Platz bekommen, den sie brauchen.

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