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Blut- und Plasma spenden: Leben retten an der Basis

Dr. Martina Wohsmann vom DRK Blutspendedienst Ost ist mit Leib und Seele Ärztin. „Wir arbeiten hier an der Basis“, sagt sie. Denn auch wenn Ärzte Leben retten müssen, ohne die Blutspenden geht es nicht.

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie hier und kümmert sich unter anderem um die medizinische Voruntersuchung der Blut- und Plasmaspender im Institut an der Blasewitzer Straße. „Vor der Spende schließen wir medizinische Risiken aus“, sagt Dr. Wohsmann. Das betrifft vor allem übertragbare Krankheiten wie Hepatitis B, C oder HIV-Infektionen.

Spender müssen außerdem mehr als 50 kg wiegen, mindestens 18 Jahre alt und als Erstspender nicht älter als 65 Jahre alt sein. Alle Informationen zur Spenderrückstellung findet man hier.

Für die Spende selbst muss man je nach Art Zeit einplanen. Bei einer Vollblutspende ist man in der Regel nach 15 bis 20 Minuten fertig – inkl. dem Ausfüllen des Anamnesebogen und Arztgespräch – und darf sich danach bei einem Imbiss stärken.

Eine Plasmaspende dauert bis zu 45 Minuten und wird mit einer Aufwandsentschädigung von 20 Euro honoriert.

Wer jetzt sofort los möchte: Man sollte im letzten halben Jahr einmal Blut gespendet haben. Da bei einer Plasmaspende die Blutzellen zurückgegeben werden, ist ein relativ kurzer Spendeabstand möglich. Zwischen den Spenden sollten mindestens drei bis vier Tage liegen.

Blutplasma ist  sehr wertvoll für die Medizin; für eine Vielzahl von Behandlungen ist es unersetzbar. Blutplasma wird nach der Spende tiefgefroren und lässt sich bis zu zwei Jahre lagern. Wichtig: Jede Plasmaspende kommt erst mal in Quarantäne, bis der Spender das nächste Mal da war. Dort wird es tief gefroren und kann bis zu zwei Jahren gelagert werden.

Euren Termin zur Plasmaspende holt ihr euch direkt wenn ihr schon Spender seid über das Online Reservierungssystem oder über die Telefonnummer 0351 44 50 80
Alle Informationen findet ihr hier.

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