Marché – Aus Liebe zum Brot und den Gästen

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Wenn früh um 6 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof das Marché seine Türen öffnet und ein frischer Duft von Kaffee und Brötchen durch die Hallen zieht, dann beginnt für Christine Hergt der Teil der Schicht, der ihr richtig Spaß macht.

Zwar gibt es schon vor der Öffnung reichlich zu tun. Der Teig muss geknetet und ausgewalzt, die Brötchen in den Ofen geschoben, die Sandwiches belegt werden. „Aber am liebsten arbeite ich mit unseren Gästen“, sagt sie und strahlt. Wenn dann der Markt öffnet und sie in die zufriedenen Gesichter blicken kann, wenn das Sandwich in den Händen duftet. Oder wenn die Mundwinkel nach oben wandern, weil der frische Kaffee aufmuntert. Dann sieht sie, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat.

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Seit gut einem Jahr arbeitet Christine Hergt im Marché. Die gelernte Köchin und staatlich geprüfte Betriebswirtin ist Teamleader in der Bäckerei. Das bedeute viel Organisationsarbeit, von der Warenannahme über Dienstpläne bis hin zu Bestellungen. Aber sie hat auch ein paar Freiheiten. „Ich kann mir neue Sachen ausdenken, mich mit einbringen“, erzählt sie.

Im Marché fühlt sich die 24-Jährige sichtlich wohl. „Es ist ein starkes Teamgefühl hier – alle ziehen an einem Strang.“ Außerdem gibt es hier gute Aufstiegs-Chancen, sie selber hat in ihrem ersten Jahr schon die ersten Karriere-Stufen genommen. Aber ja, die Arbeitszeiten sind hart. Die Bäcker fangen teilweise schon um Mitternacht an. Und die Spätschicht endet auch erst um 22 Uhr. „Aber es ist alles genau geregelt, die Schichtzeiten sind genau abgestimmt“, berichtet Christine Hergt. Und wenn man früh anfängt, hat man eben auch früh Schluss. Dann steht einem ausgiebigen Stadtbummel durch die City nichts im Wege.

Sie hat es bisher noch keine Minute bereut, hier im Hauptbahnhof im Marché angefangen zu haben. „Ich liebe die Arbeit am Brot und mit den Gästen“, sagt sie, strahlt und eilt wieder hinter den Tresen.

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Text: Jan Frintert – Fotos: Youssef Safwan

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