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Arbeitsmittel leasen: Alle Vor- und Nachteile für Gründer im Überblick

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Die erfolgreiche Gründung eines Unternehmens scheitert manchmal schon daran, dass sich das Startup wichtige Arbeitsmittel und Produktionsmaschinen nicht leisten kann. Eine Sortier- oder Abfüllmaschine kann schnell mehrere Tausend Euro kosten. Ein Hochleistungslaser sogar einen sechsstelligen Betrag. Eine Möglichkeit der Finanzierung solcher Ausgaben besteht darin, die benötigten Arbeitsmittel gegen eine monatliche Rate zu leasen.

Arbeitsmittelfinanzierung: Leasing ist nicht gleich Leasing!

Leasing ist eine gute Möglichkeit Kapital freizusetzen. Und zuverlässige Leasinganbieter wie die Elbe Finanzgruppe AG unterstützen junge Unternehmen mit flexiblen Ratenmodellen bei der Finanzierung solcher Anschaffungen. Doch bevor Du dich jedoch dazu entscheidest Arbeitsmittel für Dein Unternehmen zu leasen, solltest Du die dich mit den verschiedenen Leasing-Optionen auseinandersetzen. Dazu zählen beispielsweise:

  1. Vollamortisationsleasing
    Vollamortisierungsleasing findet vor allem dann Anwendung, wenn es um Objekte geht, die schnell an Wert verlieren (z.B. PCs). Dabei wird die volle Anschaffungssumme über eine feste Laufzeit vollständig vom Leasingnehmer bezahlt. Während dieser Zeit kannst Du den Leasingvertrag verlängern oder das geleaste Objekt abkaufen.
  2. Teilamortisationsleasing
    Für eine entsprechende Grundmietzeit werden beim Teilamortisationsleasing feste, monatliche Raten vereinbart. Nach Ablauf der Grundmietzeit ist nur ein Teil der Anschaffungskosten bezahlt.
  3. Mietkauf
    Beim Mietkauf werden die Anschaffungskosten auf bezahlbare Raten verteilt. Nach Ende der vertraglichen Laufzeit hast du Das Leasingobjekt gekauft und bist somit der rechtmäßige Eigentümer.
  4. Sale-and-Lease-back
    Du hast bereits das Arbeitsmittel gekauft? Dann kannst Du es beim Sale-and-Lease-Back an den Leasinganbieter verkaufen und anschließend direkt wieder zurückleasen. So setzt Du Kapital frei, das andernfalls gebunden wäre.
  5. Vendor Leasing
    Du möchtest Deinen Kunden die Möglichkeit geben, Deine Produkte zu festen Raten zu leasen? Dann ist Vendor Leasing eine gute Lösung, um Deinen Kunden die passende Finanzierung anzubieten. Dabei wird in Zusammenarbeit mit dem Leasinggeber ein maßgeschneidertes Leasingangebot für Ihre Kunden entwickelt.
  6. Operatives Leasing
    Bei dieser Lösung steht die kurzfristige Nutzung des Investitionsgutes im Vordergrund. Leasingobjekte, die über operatives Leasing finanziert werden, sind meist Geräte und Arbeitsmittel, die universell einsetzbar sind. Der Leasinggeber kann diese Objekte nach Ablauf der Leasingzeit leicht verkaufen oder an andere Leasingnehmer vermieten.
  7. Die Vorteile vom Arbeitsmittelleasing

    Das Leasen von Arbeitsmitteln hat so einige Vorteile, von denen junge Unternehmen profitieren können. Der wohl wichtigste Vorzug besteht darin, dass sich Leasing positiv auf die Bilanz auswirkt und zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen beiträgt.

    • Schaffung von Liquiditätsspielräumen:
      Die Anschaffung von neuen Arbeitsmitteln kann schnell auf die Liquidität drücken und sich zur Innovationsbremse entwickeln. Durch das Leasen von solchen Objekten wird die Finanzierung der Anschaffungskosten in die Hand des Leasinggebers gelegt. So setzt Du Kapital für weitere Investitionen in Dein Unternehmen frei.
    • Sichere Kalkulationsgrundlage:
      In der Regel werden feste Leasingraten vereinbart, die weder durch Zinsen noch durch andere Veränderungen beeinflusst werden. Daher dienen sie als sichere Kalkulationsgrundlage und geben Planungssicherheit.
    • Steuervorteile, da als Betriebsausgaben absetzbar:
      Du kannst Leasing-Raten als Betriebsausgaben steuerlich voll absetzen, wenn das geleaste Objekt dem Leasing-Geber zugeordnet ist.
    • Meist flexible Ratenmodelle verhandelbar:
      Seriöse und zuverlässige Leasinganbieter ermöglichen eine individuelle Vertragsgestaltung in Bezug auf Laufzeit, Amortisations- und Zahlungsverlauf.

    Die Nachteile vom Arbeitsmittelleasing

    Um wirtschaftlich nachhaltige Entscheidungen zu treffen, musst Du natürlich auch um die Nachteile des Arbeitsmittelleasings wissen. Diese sind:

    • Nicht immer entsteht ein Eigentumserwerb:
      Nach Ablauf der Leasing-Zeit geht das geleaste Objekt bei vielen Vertragsoptionen wieder an den Leasing-Geber zurück. Auch bei Nichtnutzung kann das Leasingobjekt nicht einfach vom Leasing-Nehmer verkauft werden.
    • Gesamtkosten können höher ausfallen:
      Die Leasingraten fallen oft höher aus als bei einem fremdfinanzierten Kauf es Objekts. Dazu kommt, dass die Kosten für Versicherungen, Reparaturen oder Instandhaltung vom Leasingnehmer selbst getragen werden.
    • Feste Vertragslaufzeiten:
      Leasingverträge lassen sich in der Regel nicht kündigen. Die daraus entstehenden Kosten sind als fix zu betrachten.
    • Kündigungsgefahr durch Leasinggesellschaft:
      Der Leasinggeber behält sich meist das Recht vor, den Vertrag fristlos kündigen zu können, solltest Du mit den Zahlungen in Verzug geraten. Darüber hinaus können sogar noch Schadensersatzforderungen hinzukommen.

    Wann sollten Startups & Gründer Arbeitsmittelleasing in Betracht ziehen?

    Gerade Unternehmen, die stets auf dem neuesten Stand der Technik sein müssen, haben mit hohen Anschaffungskosten zu kämpfen. Dies kann sich gerade in der Anfangs- und Wachstumsphase von Startups als Problem erweisen, wenn das vorhandene Kapital eigentlich in strategische Entwicklungsprozesse sowie erfolgreiche Marketingaktivitäten gesteckt werden müsste.

    Damit dieses Kapital nicht unnötig in Form von Arbeitsmitteln oder den Aufbau eines Maschinenparks gebunden wird, empfiehlt sich die Nutzung von Leasingangeboten. Denn ganz egal ob Dienstwagen, Baumaschinen oder Medizintechnik – für jedes Leasingobjekt gibt es eine perfekte Lösung.

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