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10 Unternehmungen für deinen ersten Dresden-Besuch

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Sachsen. Doch was solltest du bei deinem ersten Besuch in Dresden in jeden Fall unternehmen? Ich verrate es Dir.

1. Ein Spaziergang durch die Dresdner Altstadt

Dresdens Hofkirche

Dresdens Hofkirche mit den beeindruckenden Heiligenstatuen

Zweifelsfrei, die Innenstadt von Dresden ist etwas ganz besonderes. Was hier in den letzten 25 Jahren wiederaufgebaut wurde und in neuem Glanze erstrahlt ist schon beachtlich. Alle historischen Gebäude der Innenstadt stehen wieder und sehen aus wie neu. Die Altstadt Dresdens ist ein Muss für Dich, wenn du zum ersten Mal hier bist. Und auch wenn du wiederkommst, wirst du immer wieder gerne hier durch schlendern. Die Sehenswürdigkeiten sind so nah aneinandergereiht, dass du alle bequem fußläufig erreichst.


Canalettoblick

Der berühmte Canalettoblick des Malers Beletto

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt, die du gesehen gesehen haben solltest zählen:

  • Der Neumarkt mit der Frauenkirche mit dem Kellergemäuer und einer fantastischen Aussicht von der Kuppel
  • Das Residenzschloß mit seinen zahlreichen Museen und Galerien wie Historisches und Neues Grünes Gewölbe sowie der Rüstkammer
  • Die Brühlsche Terrasse mit dem fantastischen Blick auf die Elbe und das Altstadtensemble als Rest der Festung Dresden
  • Die Hofkirche mit ihren 78 Heiligenstatuen auf der Balustrade und an der Fassade
  • Die Semperoper (bekannt als Brauerei aus Film und Fernsehen 😉 )
  • Der Dresdner Zwinger mit dem Glockenspiel und der Gemäldegalerie Alte Meister und weiteren Museen
  • Die Kreuzkirche am Altmarkt mit dem weltweit bekannten Dresdner Kreuzchor

Für den Altstadtrundgang und die Besichtigung kann man getrost zwischen 2 Stunden und einen halben Tag einplanen. Wenn du auch nur in zwei der vielen Museen (Grünes Gewölbe, Verkehrsmuseum, Hygienemuseum, Gemäldegalerie Alte und Neue Meister und Rüstkammer, um nur einige zu nennen) gehst, bist du nahezu den ganzen Tag beschäftigt.

2. Eine Stadtrundfahrt mit dem Bus

Um weitere Sehenswürdigkeiten in Dresden abzuklappern, empfehle ich dir eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Anbieter gibt es viele. Besonders gefallen hat mir eine große Stadtrundfahrt mit www.stadtrundfahrt.de. Die Rundfahrt habe ich als Dresdner nach 7 Jahren zum ersten Mal mitgemacht. Das besondere an der Tour: An 22 Haltestellen kann man ein- und aussteigen und die Gegend erkunden. Besonders sehenswert entlang der Tour sind neben der Altstadt:

  • Der Schillerplatz mit dem Blauen Wunder
  • Das Brauhaus am Waldschlösschen
  • Pfunds Molkerei
  • Die Dresdner Neustadt

Dank des halbstündigen Fahrplans kann man immer wieder in einen der Busse zusteigen.

3. Ein Stadtrundgang mit dem Dresdner Nachtwächter

Blick auf die Frauenkirche

Der Nachtwächterrundgang führt auch am Fürstenzug vorbei

Wenn du die Fahrt bei oben erwähntem Anbieter gebucht hast wartet ein besonderes Highlight am Abend auf Dich: Der Dresdner Nachtwächterrundgang durch die Altstadt ist im Ticket der großen Stadtrundfahrt bereits enthalten. Den lustigen Rundgang durchs barocke Dresden solltest du Dir nicht entgehen lassen. Auch sind viele weitere Führungen im Ticket für die Große Stadtrundfahrt enthalten. Die einzelnen Führungen wollen gut organisiert sein, willst du alle mitnehmen.


4. Eine Fahrt mit den Dresdner Bergbahnen

Wenn du während deiner Stadt-Rundfahrt am Schillerplatz vorbeikommst, solltest du hier unbedingt aussteigen. Gehe über das Blaue Wunder und fahre von dort mit einer der beiden Dresdner Bergbahnen. Ein Erlebnis der besonderen Art. Denn viele Bergbahnen gibt es in Sachsen nicht. Von der Bergstation der Standseilbahn hast du zudem eine wunderbare Aussicht auf das Blaue Wunder und das Dresdner Elbtal.

5. Ein Streifzug durch die Dresdner Neustadt

Dresdens Neustadt

Dresdens Neustadt

Die Dresdner Neustadt ist groß und abwechslungsreich. Da wäre zum einen das reiche, mondäne Fleckchen der Inneren Neustadt nahe der Elbe mit dem Goldenen Reiter, der Königstraße und der Dreikönigskirche, sowie den vielen engen Gassen mit den zahlreichen Galerien und Boutiquen zwischen Albertplatz und Neustädter Markt.


In der Neustädter Kunsthofpassage

In der Neustädter Kunsthofpassage

Und zum anderen wäre da noch die Äußere Neustadt mit ihren unzähligen Kneipen, Läden und Kulturangeboten. Das Szeneviertel der Neustadt findest du zwischen Königsbrücker Straße, Bautzner Straße, Prießnitz und Alaunplatz. Einen Abstecher durch die bizarr anmutende Kunsthofpassage in den Hinterhöfen zwischen Alaunstraße und Görlitzer Straße solltest du in jedem Falle auf dem Schirm haben. Wenn dir nach etwas Kultur zu Mute ist, dann begleite Erich Kästner auf dem Weg durch seinen Kiez.


6. Ein Besuch oder ein Tag im Großen Garten

Blick aus der Parkeisenbahn Dresden im Großen Garten

Parkeisenbahn Dresden im Großen Garten

Pioniereisenbahn fahren, den Zoo besuchen, Minigolf spielen, es sich auf einer der zahlreichen Wiesen bequem machen, in den Botanischen Garten gehen oder durch die grüne Lunge Dresdens schlendern. Auf einer Fläche von 1.8 Quadratmetern kann man all dies und noch viel mehr erleben. Wenn der Hunger kommt, gibt es Verpflegung in einer der Gaststätten und Biergärten, wie zum Beispiel dem Carolaschlösschen oder der Wachstube. Und wenn es passt kannst du am Abend noch ein Open-Air-Konzert in der Freilichtbühne Junge Garde oder ein Theaterstück im Parktheater erleben. Allein im Großen Garten kannst du  einen ganzen Tag verbringen. Doch auch ein Kurzbesuch fernab der Altstadt- und Neustadthektik bietet sich zum Ausspannen und Abschalten an. Der Weg von der Altstadt vorbei am Hygienemuseum und über die Cockerwiese ist nicht weit. Ein kleiner Abstecher durch den Blüherpark lohnt sich auch.


7. Ein Besuch des Panometer Dresden

Panometer Dresden

Panometer Dresden

Wenn du einen Blick zurück in der Zeitgeschichte wagen willst, empfehle ich Dir das Panometer Dresden. Unweit der Pferderennbahn befindet sich im alten Gasometer der Stadt ein beeindruckendes und atemberaubendes 360Grad-Panorama des alten Dresden. In den Wintermonaten sieht man die Ausstellung Dresden 1945 mit beklemmenden Bildern des zerbombten Dresden und in den Sommermonaten kann man Dresdens barocke Pracht anno 1756 erleben. Das riesige Panorama mit seinen 27 Metern Höhe und dem Umfang von 105 Meter entführt dich in längst vergangene Zeiten und bietet dir viele Zusatzinformationen zur Geschichte Dresdens. Gerade bei schlechtem Wetter ist das Panometer eine echte Alternative zu den zahlreichen Museen Dresdens.


8. Open-Air-Kino vor traumhafter Kulisse

Ohne sein Freilichtkino bei den Filmnächten am Elbufer würde Dresden was fehlen. Wenn sich die Riesenleinwand um seine eigene Achse dreht und du im Hintergrund das beleuchtete Altstadtpanorama auf der gegenüberliegenden Elbseite bestaunen kannst, dann ist Filmnächtezeit und Zeit für ein Kinoerlebnis unter freiem Himmel. Neben zahlreichen aktuellen und älteren Filmen finden hier am Elbufer zwischen Carola- und Augustusbrücke auch Konzerte bekannter nationaler und internationaler Musiker statt. Die Kaiser-Mania mit Roland Kaiser ist das alljährliche (mehrfach aufgeführte) Konzerthighlight. Mindestens einmal solltest du einer Filmvorführung oder einem Konzert beigewohnt haben. Es wird dir lange in Erinnerung bleiben.

9. Ein Kneipenabend in der Neustadt oder Altstadt

Kneipenviertel Weiße Gasse am Morgen

Kneipenviertel Weiße Gasse am Morgen

Für das Nachtleben empfehle ich dir die Dresdner Neustadt. Bunt, schrill, vielseitig. In den zahlreichen Kneipen, Pubs, Lokalen und Clubs findest du garantiert die für dich passende Location. Neustadtgeflüster hilft dir, in der Dresdner Neustadt nicht den Überblick zu verlieren. Wenn dir die Neustadt allerdings zu bunt, laut und schrill ist und du es etwas ruhiger magst, dann findest du in der Altstadt mit dem Kneipenviertel Weiße Gasse oder der Münzgasse deine Einkehrmöglichkeit. Hier sind die Preise allerdings gefühlt etwas höher als drüben in der Neustadt.


10. Die Stadt von oben genießen

Aussichtsturm am Hohen Stein

Aussichtsturm am Hohen Stein

Wenn du von Dresden nicht genug bekommen kannst, oder die Stadt aus einem anderen Blickwinkel betrachten willst, dann empfehle ich dir: Steige Stufen und genieße die Aussicht. Zahlreiche Aussichtspunkte in der Altstadt und Dresdens anderen Stadtteilen laden dich zu einer schönen Rundumsicht ein. Wo du Aussichten auf Dresden und das Umland genießen kannst, erfährst du hier.

Fazit – Dresden ist bunt, kulturell und abwechslungsreich.

Dresden ist wahnsinnig reich an kulturellen Höhepunkten, dass es schwer fällt, sich auf nur 10 Punkte zu beschränken. Alleine mit den hier vorgestellten Aktivitäten bist du schwer beschäftigst und wirst nicht alles in deinem Kurzurlaub sehen. Spätestens dann wird es Zeit wieder her zu kommen und vieles weiteres zu entdecken.

Was sollte man Deiner Meinung nach beim ersten Besuch in Dresden unbedingt gesehen haben?

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Informationen zum Autor

Nu gugge ma da! Hi, ich bin Matthias. Ich blogge über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und Wanderungen sowie Aktivitäten in Sachsen. http://www.sachsen-erkunden.de

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5 Responses

  1. Ulrika

    Das sind wunderbare Tipps für Leute mit straffen Touriprogramm!
    Würde mir gern ein paar Insidertipps wünschen! Wo geht man so als Dresdner hin!

    Panometer kann ich auch nur empfehlen! die kurze Zugfahrt ist es echt wert!!!!

  2. Katharina

    Gute Tipps. Danke für die kleine Einführung. Und das Schöne ist: Dresden bietet noch so viel mehr. Ich denke, Besucher unserer schönen Stadt, freuen sich auch immer über kleine Geheimtipps. Zum Beispiel den Elbeflohmarkt am Samstag oder die zahlreichen Weingüter in Dresden und Umgebung, die mit den besten Tropfen der sächsischen Weinkultur locken. Ich schicke meine Gäste grundsätzlich zum Weingut Dr. Müller in den Weinhängen des Schloss Albrechtsberg. Auch das ZAZA als Anlaufstelle für alle Feinschmecker, sollte man unseren Gästen nicht vorenthalten. In seinem gemütlichen Garten blickt man direkt auf des Blaue Wunder und die Elbe. Und die Liste kann man unendlich fortsetzen…

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