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7 Dinge, die es nur in Dresden gibt

Dresden gilt als eine der schönsten Städte in Deutschland. Mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und Kulturangeboten lockt sie Tausende von Touristen an. Um die Elbstadt ein bisschen besser kennenzulernen, findest du hier 7 Dinge, die es nur in Dresden gibt.

Die Pfunds Molkerei

Die Pfunds Molkerei wurde im Jahr 1998 in das Guinness-Buch der Rekorde als schönster Milchladen der Welt eingetragen. Die Geschichte des einzigartigen Milchladens beginnt im Jahr 1879. Der aus Reinholdshain stammende Landwirt Paul Gustav Leander Pfund hatte die Idee, die Dresdner Bürger täglich mit frischer Milch zu versorgen. Daraufhin eröffnete er seinen ersten Laden in der Görlitzer Straße. Später kam sein Bruder Friedrich Pfund hinzu. Seitdem heißt der Laden Dresdner Molkerei Gebrüder Pfund. Allmählich wurde der Laden zu klein, so zog er 1891 in die Bautzener Straße um.

Die Molkerei überstand den Bombenangriff von 1945 auf Dresden unbeschadet und die prachtvollen Fliesenbilder blieben erhalten. Im Laden kannst du Rohmilchkäseprodukte kaufen und an leckeren Käseverkostungen teilnehmen.

Adresse: Bautzener Straße 79, 01099 Dresden
Anfahrt: Am besten zu erreichen ist die Pfunds Molkerei mit der Straßenbahnlinie 11 – Haltestelle „Pulsnitzer Straße“. Außerdem halten die Busse der Stadtrundfahrt ebenfalls an der Molkerei.

Der Fürstenzug

Der Fürstenzug ist das größte Porzellanbild der Welt. Dabei wurden über 23.000 Fliesen aus Meißener Porzellan verwendet, das Bild erreicht eine Länge von ganzen 102 Metern.
Der Fürstenzug zeigt die Familie der Wettiner – insgesamt sind 94 Personen zu sehen. Davon 34 Männer vom Fürstenhaus Wettin, 59 Künstler, Handwerker, Kinder, Bauern, Soldaten und Wissenschaftler. Außerdem sind auf dem Bild 44 Pferde und zwei Windhunde verewigt.

Beim Betrachten solltest du besonders auf Details achten, das Pferd von August dem Starken zertritt zum Beispiel eine Rose. Außerdem ist auch Friedrich der Gebissene zu sehen. Auf dem ganzen Fürstenzug ist nur eine weibliche Person verewigt, welche in der Kindergruppe zu finden ist.

Adresse: Augustusstraße 1, 01067 Dresden
Anfahrt: Straßenbahnlinien 4,8 und 9 bis Haltestelle „Theaterplatz“, danach sind es noch ca. 4 Minuten Fußweg

Der Goldene Reiter

Der Goldene Reiter ist wohl eines der bekanntesten Denkmäler und Sehenswürdigkeiten Dresdens. Es zeigt den sächsischen Kurfürsten und polnischen König August den Starken. Er wurde mit diesem Denkmal für den Aufbau des 1685 niedergebrannten Stadtteils „Altdresden“ gewürdigt. Das komplette Denkmal ist mit Blattgold überzogen.

Besonders schön ist der Goldene Reiter in der Nacht zu sehen. Er wird von Scheinwerfern angestrahlt, wodurch das Denkmal leuchtet. Also wenn du in der Nacht auf den Neustädter Markt unterwegs bist, solltest du auf keinen Fall vergessen ein Foto zu machen. Der Goldene Reiter ist ebenfalls ein geeigneter Treffpunkt.

Adresse: Neustädter Markt, 01097 Dresden
Anfahrt: Am besten die Straßenbahnlinien 4 und 9 bis „Neustädter Markt“ nutzen und dann? mit den Straßenbahnlinien 3, 6, 7, 8 und 11 bis „Albertplatz“ fahren.

Die Kunsthofpassage

Die Kunsthofpassage ist in der äußeren Neustadt zu finden und besteht aus fünf miteinander verbundenen Höfen:

  • Hof der Elemente
  • Hof der Fabelwesen
  • Hof des Lichts
  • Hof der Metamorphosen
  • Hof der Tiere

Die einzelnen Höfe erkennt man sehr gut an den verschiedenfarbigen Fassaden, der Hof der Elemente besteht zum Beispiel aus einer gelben Fassade, welche für das Element Licht steht und aus einer blauen Fassade, für das Element Wasser. Im Hof des Lichts befinden sich Metallspiegel, welche von der Sonne beleuchtet werden und somit bunte Reflexionen erzeugen.

Der Hof der Tiere besitzt eine grüne Fassade, an der sich verschiedene Tiere befinden. Im Hof der Fabelwesen kannst du, wie der Name schon sagt, viele unterschiedliche Fabelwesen an den Fassaden entdecken. Diese wurden aus einer Kombination von einer italienischen Kratztechnik und Mosaik erschaffen. Der Hof der Metamorphosen gilt als ein Gegensatz zum Hof der Tiere, er wirkt nicht so belebt, sondern eher kühl und kunstvoll. Natürlich sind in der Passage auch kleine Cafés und Läden zu finden.

Adresse: Görlitzer Straße 21-25, 01099 Dresden
Anfahrt: Am besten die Straßenbahnlinie 13 bis Haltestelle „Görlitzer Straße / Nordbad“ nutzen, danach sind es noch ca. 5 Minuten Fußweg.

Yenidze

Von weitem wirkt die Yenidze im Sonnenlicht wie eine riesige bunte Moschee aus 1001 Nacht. Die Yenidze wurde ursprünglich als orientalische Zigarettenfabrik im Stil einer Moschee erbaut.

Der Tabakfabrikant Hugo Zietz gründete 1886 seine Firma Yenidze. Als er sein Fabrikgebäude bauen lassen wollte, kam ihm die Stadtplanung Dresden in die Quere. Zu dieser Zeit war es verboten Fabrikgebäude zu bauen, die als solches erkennbar sind. Also beschloss er, seine Fabrik im Stil einer Moschee zu bauen. Dabei tarnte er den Schornstein als Minarett.

Heute ist die Yenidze keine Tabakfabrik mehr, sondern ein Bürogebäude. In der Kuppel findest du ein Restaurant, welches einen wunderschönen Blick über Dresden bietet. Darunter liegt der Veranstaltungsort, wo orientalische Tänze, Theater und Musik aufgeführt werden. Außerdem werden internationale Märchen erzählt und gezeigt.

Adresse: Weißeritzstraße 3, 01067 Dresden
Anfahrt: Am besten die Straßenbahnlinien 6 und 11 bis Haltestelle „Kongresszentrum“ nutzen oder die Buslinien 75 und 94 bis zur Haltestelle „Bahnhof Mitte“. Danach sind es noch ca. zwei Minuten Fußweg.

Das Blaue Wunder

Das Blaue Wunder ist eine Brücke, welche die beiden Stadtteile Blasewitz und Loschwitz miteinander verbindet. Die Brücke wurde als fünfte von den sieben Elbbrücken im Jahr 1893 gebaut. Doch woher stammt die Bezeichnung Blaues Wunder? Damals galt die Brücke als ein technisches Wunder, da sie keine Stützpfeiler im Fluss benötigte. Sie wird Blaues Wunder genannt, da sie hellblau angestrichen ist. Von der Brücke aus hat man eine sehr gute Aussicht über die Elbschlösser, du kannst sie per Auto, Fahrrad oder zu Fuß erreichen.

Adresse: Loschwitzer Brücke „Blaues Wunder“, 01326 Dresden

Das Historische Grüne Gewölbe

Das Historische Grüne Gewölbe befindet sich im Residenzschloss. Es zeigt die Schatzkammer von August dem Starken, welche im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, später aber eine Restauration bekam. Außerdem erwarten dich rund 3000 Ausstellungsstücke von der Juweliers- und Goldschmiedekunst.

Johann Melchior Dinglinger war der Hofjuwelier von August dem Starken, er schuf zahlreiche Goldschmiedekunstwerke, welche auch im Grünen Gewölbe zu sehen sind. Große Sammlungen an Meisterwerken aus Bernstein, Elfenbein und Edelstein sind ebenfalls dort zu finden.
Der „Bernsteinkabinettschrank“ war zum Beispiel ein Geschenk von Friedrich II. von Preußen an König August III. von Polen.

Adresse: Taschenberg 2, 01067 Dresden
Anfahrt: am besten mit den Straßenbahnen 4, 8 oder 9 zur Haltestelle „Theaterplatz“ fahren.

In der Nähe des Residenzschlosses sind nur wenige Parkplätze zu finden – den nächsten Parkplatz findest du am Altmarkt. Von dort aus musst du nur noch ca. fünf Minuten laufen.

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