Hamburg, Ahoi

Von Redaktion

„Ha!“ dachten wir, das Navi im Auto meint, wir sind ein Uhr in Hamburg. Damit überholen wir den um acht Uhr gestarteten Team-Bus der Dresden Monarchs. „Nix da!“ sagten die 80 km Stop-and-Go auf der A7.

Gegen halb drei im Schatten geparkt, Stadion gestürmt und dann aufgeregtes Warten im gefühlt winzigen Stadion der Hamburg Huskies. Die viertplatzierten Liga-Aufsteiger schlagen sich nicht schlecht durch die Saison und so stelle ich mich auf ein spannendes Spiel ein. Das klappt allerdings nicht recht. Die erste Hälfte war fast ein Desaster für alle mitgereisten Dresdner: schlechte Sicht auf das Spielgeschehen, eine scheinbar ausgetauschte Dresdener Mannschaft; viele Flaggen auf dem Feld – und zwar keine weißen, sondern die fiesen orangenen, die Straf-Yards geben. Die Huskies-Defense setzte sich gut durch, die Offense machte Punkte und somit kein Wunder, dass die Heimmannschaft mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause gingen.

Doch all das Hoffen und Daumendrücken hat geholfen. Die Monarchen des Footballs kamen wie ausgewechselt wieder aufs Spielfeld und rückten den Punktestand zu ihren Gunsten wieder gerade.

Wermutstropfen: Runningback Donald Russel kam ohne Pad und Helm, dafür aber mit Eis auf der Schulter aus der Pause zurück. Also Daumen raus, diese drücken, und auf eine baldige Genesung hoffen. Achso und merkt euch: auch wenn es noch so verlockend scheint, fahrt nicht über Braunschweig nach Hamburg, selbst beim Autofahren geben die alles um einen den Tag zu vermiesen!

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