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Das Sonntags-Idyll

Schattenspendende Bäume, Kinderlachen, grüne Wiese und der Duft nach einer Bratwurst. So kann man schon mal einen Sonntag verbringen. Und das gab es alles in Berlin im Poststadion. Zwar lenkt der Stacheldraht am schönen Klinkerbau an der Lehrter Straße ein wenig ab, aber an dem geht man ja auch recht zügig vorbei.

Seit der letzten Saison spielen die Berlin Adler nun im Poststadion und haben damit, meiner Meinung nach, einiges an Sympathie dazu gewonnen. 14 Uhr war letzten Sonntag Kick-Off, eine Stunde vorgezogen auf Grund des deutschen EM-Spiels (noch ein kleiner Sympathiepunkt, für das Verständnis für die Rundballfans) und die Dresden Monarchs waren bereit zum zweiten Spiel gegen die Schwarz-Gelben Hauptstädter. Die Hass-Liebe zwischen diesen beiden Teams nahm kein Ende und so kämpften beide Seiten auch mehr oder weniger hart um jedes Yard. Dresden ging als klarer Favorit ins Spiel auf das Grün, was für noch einen Sympathiepunkt sorgt: Kurz geschorener Rasen, doch der Klee kennt da nix. Sprießt und blüht fröhlich vor sich her und gibt dem sonst so brachialen Sport eine verspielte Note, besonders, wenn ein Defense-Spieler, wie Marcus Donner in den Quarterback einrasten.

Fazit: Endstand 68:31 aus Dresdner Sicht, zwei Punkte mehr für die Tabelle, zweieinhalb Sympathiepunkte für Berlin, und die NewYorker Lions aus Braunschweig suchen erneut eine Ausrede für ein recht langweiliges und vorallem unentschiedenes Spiel gegen die Kiel Baltic Hurricanes.

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Touchdown, Fumble, Two Point-Conversion - keine Fremdwörter, sondern Fachjargon beim American Football. Kleine Einblicke bekommt ihr von mir.

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